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(Markt)Objekt der Woche: Memphis-Boxring

Mit Memphis geriet die geordnete Designwelt der beginnenden 80er Jahre in Aufruhr. Die Vorstellung eines schönen, nützlichen Designs als einzig denkbares Modell hatte ausgedient und Memphis bediente das Publikum vielfältig: mit multifunktionalen, bunten und nicht eindeutig identifizierbaren Objekten, mit Regalen, die nicht dem klassischen Typus entsprachen, mit Lampen, die nicht mehr in erster Linie leuchten wollten oder auch Vasen, Teller und anderes Gerät, die mit dem traditionellen Formenkanon brachen. Zu den berühmtesten Designern der Memphisgruppe zählen Ettore Sottsass, Marco Zanini, Andrea Branzi, Matteo Thun oder Michele De Lucchi. Anfang der 90er Jahre entwarf der japanische Industriedesigner Masanori Umeda den Boxring "Tawaraya", der zum Entspannen aber auch zum gepflegten, intellektuellen Schlagabtausch einlädt. Laut Memphis wurden von diesem Objekt in den 90er Jahren zwischen sechs und maximal zehn Exemplare gefertigt. Vorliegendes lag bis 2001 im Lager, wurde erst dann zusammengefügt und bei Quittenbaum am 31. Mai 2003 für 14.500 Euro versteigert.

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