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Dorotheum: neue Expertin für Asiatika

Das Dorotheum erweitert aktuell sein Angebot und den dazu benötigten Expertenstab. Die seit 1997 stillgelegte Sparte Asiatika wird nunmehr von Jorinde Ebert betreut. Die gebürtige Hamburgerin ist in Fachkreisen alles andere als eine unbekannte \"Größe\". Die Mutter zweier Kinder studierte in Berlin, Bochum und Würzburg Japanologie und Sinologie bevor sie als Lehrbeauftragte und Gastdozentin u.a. in Melbourne und London ebenso tätig war wie an namhaften internationalen Museen. Derzeit leitet sie am Kunstgeschichteinstitut der Universität Wien die Sektion Kunst und Archäologie des Orients. Aus Sicht einer Dozentin bietet die Expertenschaft im Dorotheum gleichzeitig die Möglichkeit Anschauungsmaterial für die Studenten zu akquirieren. \"Nur so kann man seine Wahrnehmung schulen, wenn man tausende Stücke gesehen und unterscheiden gelernt hat,\" merkt Ebert an. Seit etwa zwei Wochen laufen die Einbringungen für die im Herbst 2003 geplante Auktion: viele Kleinigkeiten, aber auch besondere, vorchristliche Ausgrabungsstücke aus dem zentralasiatischen Raum. Das stilmäßige Verständnis für ostasiatische Kunst sei vorhanden, die Integration in die europäischen Kultur schon über die Kunstgeschichte gegeben und die Aufmerksamkeit des Marktes eine Frage der Zeit. Als kurzfristiges Ziel benennt Jorinde Ebert, mit zwei Auktionen jährlich schon bald das Interesse des Fachpublikums derart zu forcieren, dass das Dorotheums-Angebot ebenso mit Spannung erwartet, wird wie jenes von Nagl, Lempertz oder Sotheby`s. Beratungstag: jeden Montag von 9.00 bis 15.00 Uhr

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