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(Markt)Objekt der Woche: Murakami für Sothebys, nicht für Vuitton

Takashi Murakami gilt spätestens seit seinen Monogram-Kreationen für Louis Vuitton als neuer Andy Warhol der Kunstszene. Getreu seinem Vorbild unterhält der japanische Künstler in New York und Tokio Factorys. Die maßgeblichen Inspirationsquellen sind dabei Manga-Comics und Zeichentrickfilme. Für Vuitton brachte der 1962 Geborene jedenfalls die Kassen gehörig zum Klingeln und bescherte dem Konzern den größten finanziellen Erfolg in seiner Geschichte. 2003 verkaufte man mehr als 160.000 Produkte aus der Murakami-Linie, 2004 rechnet man sogar mit 250.000. Und dieser Hype bleibt vom Kunstmarkt nicht unbemerkt, vor allem die Preissteigerung betreffend: Noch 2001 bezahlte man für Arbeiten Ende der 90er Jahre, für "Peach Milk" bei Christies New York gerade mal 11.000 Euro. Derzeit offeriert Sothebys das 2001 entstandene Comics-sujet "!N CHA". Die Schätzungen der Londoner Experten für das im Rahmen der Auktion Contemporary Art am 24. Juni zu versteigernde Gemälde liegen zwischen 74.000 und 104.000 Euro.

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