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Vom Römerbad zu Cryptovoxels

Am Beginn der Pandemie im März 2020 trat Alfred Weidinger die Leitung der Oberösterreichischen Landesmuseen an. 18 Standorte im gesamten Gebiet des Landes Oberösterreich gehören zu der mittlerweile zur OÖ Landes-Kultur GmbH umgegründeten Verwaltung der Sammlungen. Vom Römerbad an der Donau bei der sogenannten Schlögener Schlinge, über das Geburtshaus Anton Bruckners dessen 200. Geburtstag das Land Oberösterreich dieses Jahr feiert, bis zum digitalen Ausstellungsraum im Metaverse spannt sich der Bogen der Institutionen, die im vergangenen Jahr von etwas über 330.000 Besucher:innen fequentiert wurden.

Wir haben mit dem Klimt-Spezialisten über die Ausstellungspläne für das Jahr 2024 gesprochen.

Das OK Linz beginnt mit zwei starken Frauenpositionen, der österreichischen Künstlerin Carola Dertnig und der in Berlin lebenden Esra Gülmen. Das Francisco Carolinum steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Fotografie und zeigt u.a. die Grand Dame der heimischen Fotografie Elfie Semotan, Werke der preisgekrönten Dokumentarfotografin aus Namibia, Margaret Courtney-Clarke und Arbeiten aus den Anfängen der Farbfotografie. Das Schlossmuseum Linz präsentiert Entwürfe der gebürtigen Oberösterreicherin Nina Hollein, die nach ihrem Studium der Architektur und Tätigkeiten in Architekturbüros schließlich zur Monde gefunden hat und heute in ihrem eigenen Atelier in New York tragbare Unikate anfertigt – zum Beispiel für die legendäre Met Gala, für die ihr Ehemann Max Hollein als Direktor des Metropolitan Museum verantwortlich zeichnet. Im Marmorschlössl in Bad Ischl, das aufgrund der Kulturhauptstadt Salzkammergut dieses Jahr viele Besucher:innen erwartet, wird Ai Weiwei in Dialog mit archäologischen Funden aus der Hallstattzeit (800-450 v. Chr.) treten.
Ab Juni wird im OK Linz dann ein weiterer weiblicher Schwerpunkt gesetzt: Erstmals werden Werke von Nadya Tolokonnikova, Mitglied von Pussy Riot, im Museum zu sehen sein – inklusive Konzert von Pussy Riot auf dem Dach des OK.

⤇ Details auf der Website der OÖ Kultur GmbH

Mehr Texte von Werner Remm

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