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Hannah-Höch-Preis 2018 geht an Christiane Möbus

Christiane Möbus erhält den Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin 2018 für ihr künstlerisches Lebenswerk. Seit 1970 erschafft sie mit Installation, Performance, Foto, Film und Text poetische Sinnbilder, die stets auf existenzielle Themen verweisen. Ihre oft merk-würdigen Assoziationen verleiten zu Erkenntnissen unserer selbst.


Christiane Möbus studierte von 1966 bis 1970 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Emil Cimiotti. Danach ging sie als DAAD-Stipendiatin für ein Jahr nach New York. Ende der 1960er Jahre begann ihre Ausstellungstätigkeit. Für Ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Kunstpreise: ein Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium (1977–79), den Villa-Romana-Preis (1978), den Bernhard-Sprengel-Preis für Bildende Kunst (1980), den Förderpreis des BDI (1981), den Niedersächsischen Staatspreis (1993) sowie den Gabriele-Münter-Preis (2010). Seit 1982 war sie als Professorin an verschiedenen Kunsthochschulen in Hamburg, Braunschweig und Berlin tätig (von 1990 bis 2014 an der Universität der Künste Berlin).


Den Förderpreis erhält Sunah Choi (geb. 1968 in Busan, Republik Korea). Sie studierte von 1995 bis 2001 an der Städelschule, der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main. Ihre Arbeiten verweisen auf Prozesse des Abstrahierens, die Bezug auf konkrete Zeiten, Orte und Phänomene nehmen. Durch Skulptur, Installation und Fotografie untersucht sie visuelle Übersetzungsmechanismen.


Der Hauptpreis ist mit 80.000 Euro dotiert (davon 25.000 Euro Preisgeld), der Förderpreis mit 38.000 Euro (davon 10.000 Euro Preisgeld). Die Preise beinhalten jeweils eine Ausstellung und eine Publikation.
Die Ausstellung mit Werken der beiden Preisträgerinnen ist vom 29. September bis 25. November 2018 im Museum Nikolaikirche, Nikolaikirchplatz 10178 Berlin, zu sehen.


Der Hannah-Höch-Preis wird seit 1996 alle zwei Jahre durch das Land Berlin in Anerkennung herausragender künstlerischer Leistungen vergeben.

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