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Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2018 geht an Masar Sohail

Zum 18. Mal präsentiert das Kunstmuseum Bonn die Teilnehmenden des neukonzipierten und im zweijährigen Turnus stattfindenden Dorothea von Stetten Kunstpreises, der nach Tschechien und den Niederlanden nun junge Kunst aus Dänemark in den Blick nimmt.


Von insgesamt neun dänischen Kunstexperten wurden neun Künstlerinnen und Künstler nominiert, die ihr Werk einer Jury präsentierten. In einer ersten Jurysitzung wurden Amalie Smith, Masar Sohail und Amitai Romm als FinalistInnen ausgewählt. In einer Gruppenausstellung werden ihre Werke gezeigt und dem Gewinner oder der Gewinnerin wird am Abend der Eröffnung der mit 10.000 Euro dotierte Preis überreicht.


Am 20.06.2018 hat sich die Jury ein zweites Mal zusammengefunden, um, basierend auf der Ausstellung, den oder die Kunstpreis-TrägerIn auszuzeichnen. Masar Sohail ist dabei als Gewinner des diesjährigen Dorothea von Stetten-Kunstpreis hervorgegangen. Mit seinem Film „The Republic of T.M.“, der sich nicht nur durch visuelle Opulenz, sondern auch durch hohe technische Fertigkeiten, eine kongruente narrative Struktur und eine humorvolle Sprache auszeichnet, inszeniert Sohail den inneren Monolog eines jungen heranwachsenden Mannes, der sich mit dem Phänomen von sozialer Ausgrenzung konfrontiert sieht und Szenarien der Emanzipation und Selbstermächtigung ersinnt.


Masar Sohail wurde 1982 als Sohn irakischer Eltern in Bukarest geboren und studierte von 2003 bis 2009 Bildende Kunst an der Royal Danish Art Academy. Zu sehen waren seine Filme bereits auf internationalen Film Festivals in Dubai und Göteborg.


--> Zur Ausstellung im Kunstmuseum Bonn

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