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Bilde, Künstler! Rede nicht!

Sehr geehrte Medienvertreter, liebe Kolleginnen und Kollegen, der Kulturminister des Landes Österreich, Josef Ostermayer, sowie der Kommissär des Österreichischen Pavillons, Yilmaz Dziewior, haben soeben gemeinsam den Österreichischen Pavillon auf der Biennale Venedig 2015 eröffnet. Rund 400 internationale Gäste waren anwesend und konnten anschließend die Arbeit von Heimo Zobernig im Innenraum und Garten besichtigen, die bis zum heutigen Tage noch unter Verschluss stand.  „Seit 120 Jahren stellt die Biennale von Venedig eine der international wichtigsten Veranstaltungen für zeitgenössische, avantgardistische Kunst dar. Österreich ist seit 1895 bei der Biennale dabei und hat hier in der Vergangenheit immer wieder mit außergewöhnlichen Beiträgen für Aufsehen gesorgt,“ so Minister Josef Ostermayer. Und weiter: „Mit Yilmaz Dziewior haben wir einen Kurator, der schon in der Vergangenheit mit seinem expliziten Interesse an gesellschaftspolitischen Themen und Fragen der Identität und kulturellen Zuschreibung aufgefallen ist. Mit Heimo Zobernig einem Künstler, der seit Jahrzehnten prägend für die österreichische Avantgarde ist, und mit Josef Hoffmann einen Pavillon-Architekten, dessen schlichte Eleganz jeden Künstler fordert. Alles zusammen zeigt, dass Österreichs Kultur am Puls der Zeit ist und die Zukunft mitgestaltet.“ "Mit Heimo Zobernig habe ich einen Künstler für den österreichischen Pavillon 2015 ausgewählt, der wie kaum ein anderer nicht nur die Kunstszene im eigenen Land maßgeblich prägt, sondern der auch im internationalen Kunstdiskurs und Ausstellungsbetrieb zu den erfolgreichsten Positionen zählt.", so Kommissär Yilmaz Dziewior. Und weiter: " Heimo Zobernigs architektonischer Eingriff konstituiert zusammen mit dem einbezogenen Garten sowie der rückseitigen, den Innenhof abschließenden Wand einen eingefriedeten Ort, der zum Verweilen sowie zur Reflexion über die Präsentationsmodi der Kunst und die menschliche Präsenz im Raum einlädt." Yilmaz Dziewior, Josef Ostermayer, Heimo Zobernig, Foto: Georg Petermichl Dies ist der gesamte Wortlaut der am Donnerstag Nachmittag versandten Presseerklärung. Der von mir verwendete Titel stammt von Goethe, er hat ihn der Abteilung „Kunst“ zu den Gedichtgruppen I und II seiner 1815 veröffentlichten Werkausgabe vorangestellt (zitiert nach der Münchner Ausgabe, Band 9., S. 95)

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