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(Markt)Objekt der Woche: Franzobels Aussätziger

\"Ich sollte mir die Füße waschen und die Fingernägel putzen, nicht das ich mich dann mehr wie Jesus fühle, sondern weniger wie ein Aussäziger (sic!)\". Der Verfasser dieser Zeilen wurde 1967 in Vöcklabruck als Stefan Griebl geboren - berühmt wurde Franzobel mit Performances und Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und Jahrbüchern. Der mehrfache Preisträger, u.a. Ingeborg Bachmann-Preis 1995 und Arthur Schnitzler Preis 2002, wird von Kennern vor allem für seinen grotesken Humor geschätzt. Dieser ist auch in einer Arbeit aus den ganz frühen Schaffensjahren manifestiert. \"Aussätziger\", eine Ölkreidezeichnung, stammt aus dem Jahr 1986, als Franzobel in Wien das Studium der Germanistik und Geschichte beginnt. Vorliegendes Blatt wurde von Franzobel für die Charity-Auktion zu Gunsten der Hilfsprojekte der Vereinigung \"Ärzte ohne Grenzen\" zur Verfügung gestellt. Der Rufpreis des am Freitag, den 7. November um 18.30 in der Secession zu versteigernden Werkes beträgt 300 Euro. kunstauktion.aerzteohnegrenzen.at/auktion.htm

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