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Restitution: Dem Dorotheum drohen Verhöre

Laut einem Bericht der Tageszeitung \"Der Standard\" (15./16. Juni 2002) könnten auf Österreich in Sachen Entschädigungszahlungen für NS-Opfer neue Schwierigkeiten zukommen. Managern österreichischer Firmen drohen Einvernahmen im Prozess um die vom US-Anwalt Jay R. Fialkoff eingebrachte Restitutionsklage. Neben der Voest oder der OMV wäre auch das Dorotheum betroffen. Zuvor hatte die österreichische Seite versucht wegen Nichtzuständigkeit des Gerichts eine Abweisung der Klage zu erwirken. In dieser Frage ordnete Anfang die New Yorker Richterin Shirley Wohl Kram eine neuerliche Prüfung dieser Frage an. Für die Abwicklung der so genannten \"Discovery\" wurde ein eigener \"special master\", der US-Anwalt David Pikus eingesetzt. Ziel ist die Offenlegung von Tatsachen, Dokumentationen und sonstigen Informationen zur Beurteilung der Zuständigkeit des Gerichts. Zur Erreichung will Fialkoff offenbar Spitzenmanager bzw. Vorstandsmitglieder genannter Unternehmen in den Zeugenstand rufen.

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