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Der 600 Millionen-Dollar-Regen

Ertragreiche Performance in New York: Verkaufsquoten bei Auktionen deutlich höher als im Vorjahr Am Hudson spielt man über zwei Auktionen mehr ein, als in 600 Hammertänzen an der Donau: Allein an den beiden Contemporary-Abend Sales bei Christie’s und Sotheby’s summierten sich 91 Besitzerwechsel vergangene Woche in New York auf 138,64 Millionen Euro (Auktionsumsatz 2008: Dorotheum 108 Mio Euro, im Kinsky 19,2 Mio Euro). Sotheby’s hat derzeit die Nase vorn Sowohl die Fraktion Impressionist & Modern Art als auch die Generation Contemporary & Post War konnte mit den aktuell erzielten Verkaufsquoten an 2007 und damit die Zeit vor der krisenbedingten Flaute anknüpfen. Der Unterschied zu den Vorjahren: Sotheby’s verwies Christie’s überzeugend auf den zweiten Platz. 212,59 Millionen Dollar lautete das Einspielergebnis nach zwei Tagen, wovon allein der Evening Sale 181,76 Millionen beitrug. Die finale Bilanz von Christie’s hinkte mit 88,45 Millionen Dollar (Evening Sale 65,67 Millionen) deutlich hinterher. Diesen Vorsprung baute Sotheby’s mit seinem Angebot an Zeitgenössischer Kunst am 11. und 12. November weiter aus, vor allem Dank der fulminanten Performance des Evening Sales: 134,76 Millionen Dollar (Christie’s: 74,15 Mio) bzw. ein Wochentotal von 178,5 Millionen (Christie’s: 117,27 Mio). Den höchsten Zuschlag der letzten beiden Wochen erteilte Tobias Meyer einem anonymen Telefonbieter, der für Andy Warhols „200 One Dollar Bills“ entgegen der Taxe (8-12 Mio) 43,76 Millionen Dollar (28,93 Mio Euro) und damit den zweithöchsten Wert für eine Warhol-Arbeit bisher bewilligte (Weltrekord: Green Car Crash, 64 Mio Dollar, Christie’s 2007).

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