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Unplugged: Ars Electronica 2002

Das Thema der Ars Electronica 2002, des Festivals für Kunst, Technologie und Gesellschaft (7. - 12. September) in Linz, lautet \"Blinde Flecken der Globalisierung\". Kontinuierliches Wachstum als Messgröße des Fortschrittes sei zu einer \"Standardannahme\" der modernen Gesellschaft geworden. Die Zunahme technischer Leistungsfähigkeit, der periodischen Verdoppelung der Prozessorgeschwindigkeit sei zum Symbol und Leitmotiv geworden. Ars Electronica widmet sich deshalb mit \"Unplugged\" den blinden Flecken, den mentalen und geografischen Barrieren, an denen der Anschluss und die Teilnahme an der globalen Vernetzung und den darüber transportierten Kultur- und Gesellschaftsmodellen nicht möglich, nicht erlaubt oder vielleicht auch gar nicht gewollt werden, kündigten die Veranstalter an. Prix Ars Electronica Neben einem \"Unplugged-Symposium\" und dem künstlerischen Schwerpunkt Afrika (u.a. Musikevent \"urban africa\") zählt die Verleihung des Prix Ars Electronica (2002: insgesamt 2.300 Einreichungen) zum Höhepunkt des Festivals. Dieser internationale Wettbewerb für Cyberarts -1987 vom ORF Landesstudio Oberösterreich initiiert, mit insgesamt 109.900 Euro dotiert - versteht sich als eine Plattform für Kreation von Künstlern und Wissenschaftern verschiedener Disziplinen im Bereich digitaler Mediengestaltung. Mehr als 10.000 Künstlern aus über 60 Ländern weltweit haben sich bisher mit rund 15.000 Werken beteiligt. Die Liste der Gewinner liest sich wie ein Who-is-Who der Cyberkunst: Peter Gabriel, John Lasseter und Linus Torvalds sind nur einige der renommierten Künstler, die schon eine \"Goldene Nica\" ihr eigen nennen. prixars.aec.at/2002 www.aec.at

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