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Manuskript zu Beethovens "Neunter" unter dem Hammer

Wie Sothebys in einer eigens einberufenen Pressekonferenz in London bekannt gab, hat das Manuskript-Department die Ehre am 17. Mai den frühesten Entwurf zu Beethovens "Neunter" Sinfonie und damit das wichtigste jemals zu einer Auktion gelangte Autograf des Komponisten zu versteigern. Ludwig v. Beethoven (1770-1827) dürfte den Entwurf dieser Partitur vermutlich im Jahr 1818 - kurz zuvor hatte er von der Londoner Royal Philharmonic Society den Auftrag zur Komposition einer Sinfonie erhalten - zu Papier gebracht haben. Seine neunte und letzte Sinfonie, mit dem legendären Schlusschor nach Schillers "Ode an die Freude", vollendete der Komponist im Jahr 1823 (Uraufführung in Wien). Als einen "Grenzstein unserer Zivilisation", als "die einflussreichste Orchesterarbeit in der Geschichte der Klassik überhaupt", bezeichnet Experte Stephen Roe Beethovens Komposition, zu der Sotheby’s den zweiseitigen Overtüren-Entwurf versteigern wird. Experten beziffern den Preis für das zweiseitige Manuskript mit umgerechnet bis zu 320.000 Euro. Das Geld wird einer Foundation zugute kommen, die junge Musiker in ihrer Ausbildung unterstützt.

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