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Impressive Impressionists

New York wird seinem Ruf gerecht, denn sie purzeln, die Rekorde. Die Eröffnung der Impressionisten-Performance in New York gab Christies, die den Abend des 6. November mit einem total von 394,97 Millionen Dollar mit dem zweitbesten Einzelresultat beschlossen. Den höchsten Zuschlag erteilte man für Henri Matisse "L`Odalisque, Harmonie Bleue" (1937), das entgegen der erwarteten 15-20 Millionen Dollar erst ei 33,64 den Besitzer wechselte. Die beiden am 7. November abgehaltenen Day-Sales erfreuten sich einer wahrhaft historischen Resonanz: Mit 78 Millionen Dollar lag man deutlich über den erwarteten 51 bis 71 Millionen Dollar und stockte das Gesamtergebnis auf 472,97 Millionen Dollar auf (2006: 550,36 Mio Dollar). Schiele-Rekord in New York Einen erwartungsgemäß brillanten Auftritt absolvierte Egon Schiele. Am 7. November eröffneten fünf aus der Sammlung Nebehay stammende Arbeiten auf Papier den Evening-Sale: Das auf 4,5-6,5 Millionen Dollar taxierte Selbstporträt mit kariertem Hemd gefiel dem amerikanischen Handel bis zu 11,35 Millionen Dollar, womit der bisherige Rekord des österreichischen Künstlers für eine Arbeit auf Papier knapp aber doch gebrochen wurde (2006, Christie`s: Kniender Halbakt (1917), 11,2 Mio Dollar). Den höchsten Zuschlag des Abends bewilligte der Hongkonger Milliardär Joseph Lau, er darf nun das Titellos der Auktion, Paul Gaugins "Te Poipoi (Le Matin)", sein Eigen nennen - und musste mit 39,24 Millionen Dollar dafür gerade mal das Limit berappen (40-60 Mio Dollar). Während sich Christies beim Evening-Sale über eine Verkaufsquote nach Positionen von 81 Prozent freuen durfte, konnte Sotheby`s "nur" 73,7 Prozent absetzen. Dafür lag die abendliche Bilanz mit 269,74 Millionen Dollar über jener vom Vorjahr (2006: 238,7 Mio Dollar). Die Erwartungen der Sotheby`s-Experten für alle drei Auktionen belief sich im Vorfeld auf 350 Millionen Dollar - diese Vorgabe wird man, trotz der offenen Resultate aus den beiden Day-Sales am 8. November, mit Sicherheit nicht erreichen.

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