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Feria Internacional de ARte COntemporaneo: Spanien toppt den Kunstmarkt

Im Gegensatz zum Norden Europas, wo im kulturellen Bereich gestrichene Subventionen und rückläufige Verkaufszahlen den Markt dominieren, herrscht in Spanien Aufbruchstimmung. Parallel zur rasanten wirtschaftlichen Entwicklung wird dort investiert, hat sich eine neue Sammlergeneration von 30 bis 50jährigen etabliert und der Handel entsprechend reagiert. Allein im letzten Jahrzehnt hat sich die Anzahl der Auktionshäuser in Spanien verdoppelt; auch internationale Häuser wie Christie’s und Sotheby’s verfügen mittlerweile über Repräsentanzen in Madrid. Der spanische Galeristenverband verbuchte in den 90ern einen Mitgliederzuwachs zwischen 17 und 20 Prozent – und Rekordumsätze: Die Verkaufszahlen stiegen um 57-63 Prozent auf 730 Millionen Euro im Jahr 2000, zu vergleichsweisen 420 Millionen Euro 1990. ARCO (14. bis 19. Februar 2002) Zur 21ten Auflage der ARCO finden sich dieser Tage 250 Galerien im Madrider Juan Carlos I Exhibition Centre ein, wobei 40 Prozent aus Spanien und 60 Prozent aus 30 anderen Nationen stammen. Als einziger österreichischer Teilnehmer zeigt die Salzburger Galerie Academia u.a. Arbeiten von Oliver Dorfer, Brigitte Kowanz oder Eva Schlegel. Die auf Zeitgenössisches mit Reminiszenzen auf das frühe 20. Jahrhundert und seine Avantgarde fokussierende Veranstaltung hat diesmal \"Australien\" zum Schwerpunktthema erkoren und wird mehr als 80 australischer Künstler vorstellen. Der sehenswerte Internetauftritt mag den Echtzeit-Besuch vielleicht nicht ersetzen, dokumentiert aber die Bandbreite der Messe und vor allem den gelungenen Willen sich in den virtuellen Sphären professionell zu platzieren. Nach nur einem Jahr Onlinebetrieb konnten ARCO bereits auf mehr als eine halbe Million Visits verweisen.
Feria Internacional de ARte COntemporaneo
14 - 19.02.2002

ARCO
28042 Madrid, Parque de Juan Carlos 1
http://www.arco.ifema.es


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