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Auktionswoche 3 2005: Glas & Porzellan

Verhaltener Auftakt Der Auftakt der dritten Auktionswoche verlief verhalten. Die den fünftägigen Auktionsreigen einleitende Sparte Glas & Porzellan schloss mit einem Meistbotumsatz von 312.000 Euro und blieb damit deutlich hinter den Ergebnissen der Vorveranstaltung. Im April war dieses mit einer niedrigeren Verkaufsquote von 43 Prozent (aktuell 50 %) noch bei 343.000 Euro und bei der Vergleichsveranstaltung im Herbst 2004 bei 407.000 Euro gelegen. Trends lassen sich aufgrund der Nachfrage keine Feststellen. So gut wie jede Gattung, ob figurales oder reich bemaltes Porzellan ebenso wie Glas wurde selektiv beboten. Leichten Fußes überholte die Meißner Amorettenfraktion Figurales Alt Wien und ein einziges Mal überflügelte Bieterinteresse die Experten-Taxen deutlich: Die aus dem Prager Atelier Johann Quast stammenden Porzellanplatten mit Schmetterlingen und Käfern aus den 1870er Jahren wechselten für 7.500 (3.000-5.000) bzw. 9.000 (4.000-6.000) Euro den Besitzer. Der höchste Zuschlag entfiel bei 11.000 Euro für acht Damenportraits in bronce-doreé-Rahmen, Hutschenreuther um 1860, gefolgt von 10.000 Euro für eine Dose russischer Provenienz mit dem Antlitz Zarin Elisabeth I. Petrownas. Die Auktionswoche wird fortgesetzt: 4. Oktober: Meisterzeichnungen, Druckgrafik bis 1900, Aquarelle und Miniaturen & Skulpturen 5. Oktober: Gemälde Alter Meister 6. Oktober: Möbel und dekorative Kunst sowie Juwelen 7. Oktober: Juwelen

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