Kia Sciarrone erhält Gerhard und Birgit Gmoser-Preis für Gegenwartskunst
Die Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession vergibt in diesem Jahr zum sechsten Mal den Gerhard und Birgit Gmoser-Preis für Gegenwartskunst, Secession Wien. Birgit Gmoser errichtete 1999 die Gerhard und Birgit Gmoser-Stiftung – in Erinnerung an ihren verstorbenen Ehemann, den österreichischen Diplomaten und Maler Gerhard Gmoser – mit dem gemeinnützigen Zweck eines Förderungspreises für Künstler*innen.
Die Jury begründet ihre Entscheidung für Kia Sciarrone folgendermaßen: „Kia Sciarrone hat uns mit seiner politischen, kritischen sowie poetischen künstlerischen Praxis innerhalb der großen Anzahl an Einreichung von höchster künstlerischer Qualität beeindruckt. Seine Arbeiten untersuchen die Komplexität von Geschichte, Sexualität und gesellschaftlichem Erbe – eine wichtige Position innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene.“
Der Preis wird österreichweit, genreübergreifend sowie für das gesamte künstlerische Schaffen ausgeschrieben und ist mit 5.000 Euro dotiert. Er richtet sich an alle Künstler*innen, die in den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Neue Medien tätig sind.
Der Gmoser-Künstler*innenförderungspreis wird alle drei Jahre durch die Secession vergeben. Bisherige Preisträger*innen waren: Heidrun Holzfeind und Barbara Eichhorn (2011); Ramesch Daha (2014); Claudia Märzendorfer (2017); Rosa Hausleitner (2020); Karine Fauchard (2023).
Preisverleihung am Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:30 Uhr in der Secession
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Abbindung © Jakob Liu Wächter
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