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SPARK Art Vienna gibt den Termin für 2027 bekannt

Völlig unerwartet hatte die Kunstmesse SPARK Art Vienna im Jänner dieses Jahres, nur wenige Wochen vor dem geplanten Messetermin die Ausgabe für 2026 abgesagt. Begründet hatte man das mit der Notwendigkeit die Veranstaltung „neu zu denken“. (⤇ das artmagazine berichtete).

Nun hat die SPARK die Ankündigung für den Termin im kommenden Jahr versendet: Vom 18. bis 21. März soll die Kunstmesse nun wieder in der Marx Halle stattfinden. Das Konzept der Einzelschauen wird auch für die kommende Ausgabe beibehalten und auch die Größe der Messe soll mit rund 90 teilnehmenden Galerien ungefähr den früheren Ausgaben entsprechen.

Außerdem gibt sich die SPARK Für 2027 mit „Kunst & Gesundheit“ erstmals ein Thema, in dessen Rahmen eine kuratierte Ausstellung in einem eigenen Bereich der Marx Halle präsentiert wird. Kunst und Wohlbefinden ist jedenfalls ein Thema das in letzter Zeit stärker in den Fokus rückt. So hatte etwa im Jahr 2025 eine Studie unter der Leitung von Forscher:innen der Universität Wien deutliche positive Effekte auf das Wohlbefinden durch die Auseinandersetzung mit Kunst gezeigt. Weiters soll es zu diesem Thema noch Podiumsdiskussionen und institutionelle Kooperationen geben.

Auktion auf der Kunstmesse
Neu ist jedenfalls die Idee einer SPARK Art Auction, die gemeinsam mit der in Wien ansässigen ARTCARE abgewickelt wird. Dabei können Galerien Werke jener Künstler:innen, die sie auch auf der Messe zeigen zur Auktion einbringen. Interessierte können bereits vor der SPARK auf einer eigenen online Plattform Gebote für die Werke abgeben, die dann im Rahmen eines Live-Events direkt auf der Messe versteigert werden. Ob der Hybrid aus Auktion und Messe dann wirklich dazu führt dass das Preisniveau für die ausgestellten Künstler:innen durch hohe Gebote steigt, muss sich noch beweisen. Sammler:innen die Gebote abgegeben haben und bei der Live-Auktion dann überboten wurden, könnten dann ja direkt bei den Galerien auf der Messe noch einkaufen, meint Jan Gustav Fiedler, gemeinsam mit Walter Seidl wie schon in den vergangenen Jahren künstlerischer Leiter der SPARK. Er sieht auf jeden Fall Potential mit der Auktion und der intensiven Kommunikation rund um den Event neues und vor allem jüngeres Publikum anzusprechen. Auch viele Galerien würden dem neuen Konzept positiv gegenüberstehen, so Fiedler.

Überprüfen kann man das dann im März kommenden Jahres
⤇ www.spark-artfair.com

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Abbildung: Spark Artfair 2025, Foto: Raphael Fasching

Mehr Texte von Werner Remm

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