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Kunst für Bildung

Im Jahr 1983 waren die Gründer:innen des museum in progress Kathrin Messner und Josef Ortner († 2009) auf der Suche nach einem zweiten Standort für sich und ihre Kulturprojekte. Sie fanden den richtigen Platz auf Sri Lanka, wo das Haus zu einer Begegnungsstätte für Künstler:innen wurde. Die Galerie Krinzinger betreibt z.b. dort ein Residency Programm. Mit den Jahren entwickelte sich die 1995 gegründete one world foundation, ein Ausbildungsprojekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zur Finanzierung der Initiative diente hauptsächlich das Ayurveda Guesthouse & Resort Bogenvillya.

Die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten bedeuten für das Guesthouse, dass bereits gebuchte Reisen abgesagt werden und generell weniger Gäste Aufenthalte buchen. Aufgrund der immer prekärer werdenden finanziellen Lage der one world foundation, initiierten Eva Schlegel und die Galerie Krinzinger eine Benefizauktion, die noch bis zum 26. März auf der Auktionsplattform des Dorotheum läuft.

149 Kunstwerke wurde von Künstlerinnen und Künstlern gespendet, um das Schulprojekt längerfristig abzusichern und notwendige Sanierungen zu finanzieren. Die Liste der Künstler:innen reicht von Monica Bonvicini, über Rosemarie Trockel, Hans Op de Beek bis Siegfried Anzinger, Toni Schmale und Anna Jermolaewa. Auch Künstler:innen, die im Rahmen des museum in progress Projekte verwirklicht haben sind Teil der Auktion. Darunter Cao Fei, Carrie Mae Weems und Rirkrit Tiravanija.

Die Startpreise reichen von 150 Euro bis zu 35.000 Euro für Jimmie Durhams Skulptur Nephthys, Moreorless aus dem Jahr 2020.
„Kunst kann Räume öffnen – für Denken, für Empathie, für Verantwortung. Teil dieser Auktion zu sein bedeutet für mich, mit meiner Arbeit einen Beitrag zu leisten, der über den Ausstellungsraum hinauswirkt.“, meint Eva Schlegel zu ihrer Initiative. Wer mit seinem Beitrag über die eigenen Sammlungstätigkeit hinauswirken will sollte unbedingt an der Auktion teilnehmen.

⤇ Link zum Auktionskatalog

Mehr Texte von Werner Remm

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