Die Galerie Philipp von Rosen schließt
Philipp von Rosen schließt seine Galerie in Köln. Sein Auftritt auf der gerade beendeten Art Cologne bildet den Schlusspunkt der Galeriegeschichte, die 2006 als Figge von Rosen begann, zeitweilig mit einer Dependance in der Berliner Potsdamer Straße. Seit 2015 betrieb von Rosen die Galerie allein. 2023 zog er noch in neue Räume in Köln, die zuvor unter anderem von Michael Werner und Priska Pasquer bespielt worden waren. Zu den vertretenen Künstlern gehörten unter anderem Koen van den Broek, Ignacio Uriarte und Slike Albrecht. In einer Rundmail zum Abschied schreibt er: „Was mir die Zukunft bringt, wird sich noch zeigen. Gern stehe ich weiterhin beratend zur Verfügung, etwa im Wege des klassischen art consulting, beim Aufbau von Sammlungen samt den damit verbundenen auch praktischen Fragen. Als Volljurist mit gutem Zugang zu steuerlichen oder stiftungsrechtlichen Thematiken unterstütze ich auch bei der Auflösung bzw. Stiftung und Vererbung von Sammlungen.“
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Abbildung: Der Collaborations-Stand der Galerie Philipp von Rosen mit der Galerie Petra Seiser auf der Art Cologne mit Werken von Florian Schmidt, Yelena Popova und Roland Kollnitz
Mehr Texte von Stefan Kobel
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