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Alfredo Jaar erhält den 11. Prix Pictet

Der chilenische Künstler Alfredo Jaar erhält den Prix Pictet Storm, den 11. Prix Pictet. Jaar erhält ein Preisgeld von 100.000 Schweizer Franken (rund 107.000 EUR) und wurde von einer unabhängigen Jury aus einer Shortlist von zwölf Fotograf:innen für seine 2025 entstandene Serie The End ausgewählt.

„The End“ konzentriert sich auf den Großen Salzsee in Utah, der von der Wissenschaft als „ökologische Atombombe“ bezeichnet wird. Der See ist ein zentrales Ökosystem der westlichen Hemisphäre, wird aber durch übermäßige Wasserentnahme zerstört.

„Mein Ziel in dieser Serie ist es, das tragische Schicksal des Sees zu zeigen und gleichzeitig seine außergewöhnliche Schönheit und sein Potenzial aufzuzeigen.", so Alfredo Jaar zu seiner Arbeit. "Trotz der schlimmen Situation, in der wir uns befinden, wollte ich Bilder von großer Schönheit und Traurigkeit schaffen. Angesichts des Ausmaßes dieser Tragödie habe ich beschlossen, diese Bilder in einem kleinen, unspektakulären Format zu entwickeln, als eine Art visuelles Flüstern, eine Klage über unseren sterbenden Planeten.“, so Jaar weiter.

Eine Ausstellung mit den Arbeiten der zwölf für den Preis nominierten Fotograf:innen ist bis zum 19. Oktober 2025 in der Pictet Gallery im V&A South Kensington, London, zu sehen.

⤇ Hier ein Interview mit Alfredo Jaar anlässlich seiner Ausstellung in der Galerie Hubert Winter, Wien 2024

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