Werbung

Niklas Koschel erhält den Preis für junge Kunstkritik 2025

AICA Austria, die Internationale Vereinigung der Kunstkritiker:innen in Österreich, vergibt in Kooperation mit dem BMWKMS zum 9. Mal den Preis für junge Kunstkritik.

„... den Begriff Fotografie sezieren, dehnen und erweitern – bis an die Ränder seiner medialen Identität.“ Damit nimmt Niklas Koschel gleich zu Beginn seines Texts über die Ausstellung Extroverted Images im Fotohof Salzburg vorweg, dass es hier um die Pluralität des Fotografiebegriffs und seine künstlerische Erforschung und Interpretation geht. Diese allgemeine „Unspezifik“ dessen, was sich heute alles als Fotografie „ausgibt“, verknüpft er geschickt mit den raffinierten Arbeiten der fünf Künstler*innen Billie Clarken, Nikita Diakur, Clemens Fischer, Alex Grein und Lucas Leffler, die „das materielle Erbe einer zunehmend immateriellen Fotografie“ antreten. Anschaulich beschreibt er die Wirkung der Arbeiten und ergänzt den historischen Referenzialität-Diskurs mit seinen aufmerksamen Beobachtungen. Den „Einfluss digitaler Technologien“ auf die Flexibilität der Fotografie, den die Kurator*innen der Ausstellung Valentin Backhaus, Mateusz Dworczyk und Katrin Froschauer im Fokus hatten, fasst Niklas Koschel in eloquente Sprachbilder und schafft es – mitreißend und anregend –, uns auf die verschiedenen „Aggregatzustände“ der Fotografie neugierig zu machen.

Niklas Koschel (*1999) ist Kunsthistoriker und Kurator, Mitbegründer des Online-Magazins magazin 53a und lebt in Salzburg.

--
Abbildung: Preisträger Niklas Koschel mit dem Vorstand der AICA Österreich
v.l.n.r.: Stefan Musil, Michael Ponstingl, Walter Seidl, Niklas Koschel, Ruth Horak, Andrea Winklbauer

Ihre Meinung

Noch kein Posting in diesem Forum

Das artmagazine bietet allen LeserInnen die Möglichkeit, ihre Meinung zu Artikeln, Ausstellungen und Themen abzugeben. Das artmagazine übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der abgegebenen Meinungen, behält sich aber vor, Beiträge die gegen geltendes Recht verstoßen oder grob unsachlich oder moralisch bedenklich sind, nach eigenem Ermessen zu löschen.

© 2000 - 2025 artmagazine Kunst-Informationsgesellschaft m.b.H.

Bezahlte Anzeige
Bezahlte Anzeige
Bezahlte Anzeige
Gefördert durch: