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Isabelle Le Minh erhält den SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie 2027 der Stiftung Niedersachsen

Die französische Medienkünstlerin und Fotografin Isabelle Le Minh wird 2027 mit dem SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen geehrt. Der renommierte Fotopreis ist mit 15.000 Euro, einer großen Werkschau im Sprengel Museum Hannover und einer Publikation dotiert.

Aus dem Jurystatement:
„Isabelle Le Minh erweitert mit ihren zumeist konzeptuellen Werken konsequent die Techniken des Fotografischen um eine enorme Vielzahl unterschiedlicher Materialien, indem sie die Ge- schichte der Fotografie auf akzentuierte und humorvolle Weise zu ihrem Reflexionsgegenstand erklärt. [...] Ihre medienreflexive Haltung, die die Künstlerin auch als Kuratorin und Professorin immer wieder an den Tag legt, kann uns dabei helfen, unseren Umgang mit fotografischen Bil- dern immer wieder neu zu befragen.”

Isabelle Le Minh wurde 1965 in Bad Salzuflen-Schötmar geboren und lebt in Nogent-sur-Marne bei Paris. Sie studierte Mathematik und Materialwissenschaften an der École Nationale Supéri- eure d'Ingénieurs de Caen (Frankreich) und begann Anfang der 1990er Jahre eine berufliche Laufbahn als Patentprüferin, bevor sie zur Fotografie wechselte und an der École Nationale Su- périeure de la Photographie d'Arles studierte. 1996 schloss sie ihr Studium der Fotografie ab. Isabelle Le Minh ist regelmäßig in Einzelausstellungen präsent und wurde bereits vielfach aus- gezeichnet. Als Dozentin lehrt sie an der Haute École des Arts du Rhin in Straßburg. Die Künstle- rin wird vertreten durch die Galerie Christophe Gaillard in Paris.

Der SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie wird alle zwei Jahre von der Stiftung Nieder- sachsen an herausragende zeitgenössische Fotokünstler*innen vergeben. 2025 erhielt den Preis die norwegische Künstlerin Frida Orupabo. Das Sprengel Museum Hannover präsentiert sie in der zugehörigen Ausstellung noch bis zum 20. Juli 2025.
Die weiteren bisherigen Preisträger*innen des SPECTRUM-Preises sind: Adrian Sauer (2023), Za- nele Muholi (2021), Fiona Tan (2019), Rineke Dijkstra (2017), Hannah Collins (2015), Boris Mikhailov (2013), Bahman Jalali (2011), Helen Levitt (2008), Martha Rosler (2005), Sophie Calle (2002), John Baldessari (1999), Thomas Struth (1997) und Robert Adams (1994).

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