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Die Gewinner:innen des Praemium Imperiale 2025

Die Performancekünstlerin Marina Abramović, der Maler Peter Doig, der Pianist András Schiff, die Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker und der Architekt Eduardo Souto de Moura werden dieses Jahr mit dem Praemium Imperiale ausgezeichnet.

Der Preis wird jährlich von der Japan Art Association verliehen und ist mit jeweils 15 Millionen Yen (knapp 90.000 Euro) dotiert.

„Als Pionierin der Performancekunst nutzte Abramović ihren eigenen Körper als Ausdrucksmittel und bezog das Publikum oft als Teil des Kunstwerks mit ein. Sie ging an die Grenzen von Körper und Geist und hinterfragte stets die Grenzen der Kunst auf der Suche nach ihrer Essenz.“, begründet die Japan Art Association ihre Entscheidung für Abramović. Die große Retrospektive der Künstlerin wird ab Oktober in der Albertina Modern zu sehen sein.

„Peter Doig hat in seiner über drei Jahrzehnte währenden Karriere das Ausdruckspotenzial der Malerei neu definiert. Persönliche Erinnerungen und Bilder aus Fotografien, Postkarten und Filmen schaffen lebendige, emotional berührende Gemälde von Landschaften und Figuren, geprägt von satten Farben und einem unverwechselbaren Pinselstrich. In seinen Werken verschmelzen Reales und Surreales oft auf eindringlich poetische Weise und schaffen Bilder, die den Eindruck einer verborgenen Erzählung vermitteln, in der Mysteriöses und Traumhaftes nebeneinander existieren.“, heißt es über den 1959 in Edinburgh geborenen Maler.

Der 1953 in Budapest geborene Pianist Andras Schiff „gilt als einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. Er wird auch für seine Interpretationen von Komponisten von Bach bis Bartók gefeiert.“ Schiff begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und studierte an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Später setzte er seine Ausbildung in London bei dem renommierten Cembalisten George Malcolm fort.

Anne Teresa De Keersmaeker gründete im Jahr 1983 ihre Tanzkompagnie Rosas und gilt al eine der führenden Choreografinnen weltweit.

Der portugiesische Architekt Eduardo Souto de Moura erhielt schon 2011 den Pritzker Prize, die wichtigste Auszeichnung für Architektur und wurde 2018 mit einem Goldenen Löwen der Biennale die Venezia geehrt.

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Abbildungen: ©The Japan Art Association / The Sankei Shimbun

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