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(Markt)Objekt der Woche: Porträt einer Femme Fatale

Die gebürtige Russin Tamara de Lempicka (1898-1980) gilt als Ikone der Art-Deco-Bewegung. 1917 war sie während der Oktoberrevolution gemeinsam mit ihrem Mann Tadeusz Lempicki nach Paris geflüchtet und fand dort zuerst in gesellschaftlichen und schließlich künstlerischen Kreisen Anschluss. Bis zum 30. August zeigt die Londoner Royal Academy eine umfassende Retrospektive und damit unter den rund 60 viele bisher unveröffentlicht gebliebene Gemälde. Die meisten Arbeiten stammen aus der intensiven Schaffensperiode der Künstlerin zwischen 1922 und 1940. Im Anschluss wandert die Ausstellung nach Wien ins BA-CA Kunstforum. Vorliegendes Porträt "Mrs. Bush" stammt aus einer New Yorker Privatsammlung und gelangte im Rahmen der Auktion Impressionists & Modern Art am 4. Mai 2004 bei Christies (New York) zur Versteigerung. Das aus dem Jahr 1929 stammende Gemälde - entgegen der angesetzten Taxe von 1,2-1,6 Millionen Dollar zum Rekordpreis für eine Arbeit der Künstlerin für 4,59 Millionen Dollar und damit umgerechnet 3,86 Millionen Euro in amerikanischen Privatbesitz. Link zur Ausstellung

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