Art Basel goes Wien
Die Kunstmesse Art Basel bekommt einen Ableger in Wien. Unter dem Namen „Vienna-“ (Wien-Minus) wollen die Schweizer die Kräfte des Standorts bündeln und die Vielzahl der Messen vor Ort zu einer Veranstaltung unter ihrer Dachmarke zusammenfassen. Die Betreiber von Viennacontemporary, Spark, Parallel, Fair for Art und sogar der Hofburgmesse begrüßen die Initiative, von der sie sich eine größere internationale Strahlkraft Wiens erhoffen. Der Name reflektiere die Reduktion aufs Wesentliche, heißt es in einer Pressemitteilung.
Allerdings müsse auch das Gastgewerbe mitspielen, heißt es aus Basel. Zumindest während der Laufzeit der Messe Mitte August müssten Hotels und Restaurants ihre Preise deutlich erhöhen. Sonst drohe die ohnehin von vielen Auswärtigen als wenig attraktiv eingeschätzte Destination Basel ins Hintertreffen zu geraten.
Als Austragungsort von Vienna Minus ist die Albertina geplant, deren wohnzimmerkompatible Exponate in der temporären Albertina-Artothek von Interessenten entliehen werden können. Eingefädelt wurde der Coup noch von dem um originelle Ausstellungsideen nie verlegenen Klaus Albrecht Schröder, der seinem Nachfolger damit Berührungsängste vor Kräften des Marktes nehmen will.
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Liebe Leser:innen, dieser Text wurde am 1. April veröffentlicht. Vielleicht ist der Inhalt daher nicht ganz ernst zu nehmen.
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