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Nicht Lichtscheu

Man könnte meinen, die Zahl an Kunstsammler:innen müssten in Wien bzw. Österreich wesentlich höher sein als andernorts. Kaum eine Stadt in Europa kommt auch nur in die Nähe der Vielzahl an Kunstmessen, die in diesem Jahr bereits in Wien stattgefunden haben.
Doch offenbar scheint es sich für die ausstellenden Galerien zu rechnen, denn schließlich kommt keine Kunstmesse ohne Teilnehmer:innen zustande.
Noch im November tritt ein neuer Player in der Wiener Messelandschaft auf: Nach einigem Überlegen haben sich die Organisatoren der Paper Positions entschlossen, auch dem Wiener Publikum die Kunst auf und aus Papier näherzubringen. Erstmals hatte die Paper Positions im Jahr 2018 als Satellit zur Art Basel stattgefunden. Mittlerweile sind Ausgaben in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München dazugekommen.

Es sind nicht nur die lichtscheuen Zeichnungen und Grafiken, die das Wiener Publikum zum Schauen und Kaufen anregen sollen. Die Paper Positions will die gesamte Vielfalt des Materials Papier präsentieren, denn man kann daraus auch fragile Objekte oder raumgreifende Skulpturen erschaffen.

Stattfinden wird die Paper Positions Vienna im Kursalon im Wiener Stadtpark, der nach der viennacontemporary und der Particolare ein eingeführter Veranstaltungsort für Messeveranstaltungen geworden ist.
Insgesamt 37 Galerien haben sich zur Teilnahme angemeldet und immerhin 17 davon kommen aus dem Ausland, größtenteils aus dem Nachbarland Deutschland.
Messerfahrung in Wien haben davon die Galerie Drees aus Hannover, Mxla XO aus Riga, Martin Mertens aus Berlin und Taubert Contemporary, wenngleich ihre Messeauftritte bereits einige Jahre her sind. X Vitamin aus Belgrad war gerade erst auf der diesjährigen Ausgabe der Parallel Vienna vertreten. Unter den 20 heimischen Ausstellern finden sich Krinzinger und nächst St. Stephan, Zeller van Almsick aus Wien, Elektrohalle Rhomberg, L.art und Tassilo Usner aus Salzburg und die Galerie 422 aus Gmunden.

 

⤇ paper positions vienna
21. – 24. November 2024
Kursalon Wien
Johannesgasse 33, 1030 Wien

Mehr Texte von Werner Remm

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