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Magdalena Kröner erhält den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2022

Die in Düsseldorf und den USA lebende Kritikerin Magdalena Kröner erhält den Preis für Kunstkritik 2022. Die mit 5.000 € dotierte Auszeichnung wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen und richtet sich an freie Journalistinnen und Journalisten. 2021 wurde der Preis wegen der Corona-Pandemie nicht ausgelobt.

Die Kunstpublizistin und Kunstwissenschaftlerin Magdalena Kröner beherrscht die kurze Form wie den Longread gleichermaßen. Sie versteht sich auf den Tagesjournalismus und die pointierte Kritik ebenso wie auf den Essay, das ausführliche Interview und die fundierte Analyse. Ihre kunstkritischen Texte erscheinen in so unterschiedlichen Medien wie dem Kunstmagazin Monopol, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Kunstforum International. Immer jedoch pflegt die Autorin einen eigenen, wiedererkennbaren Sprachstil und entwickelt eine eigenständige Haltung zur Kunst und zur Welt abseits schnelllebiger Trends der Kunstwelt. Besonders ergiebig ist ihre umfangreiche Auseinandersetzung mit dem spannungsreichen Verhältnis von digitaler Technologie, Kunst und Körperlichkeit. Dabei geht es Kröner um eine ebenso kritische wie engagierte Fürsprache für die zeitgenössische Kunst als gesellschaftspolitisch relevantem Agens. Hier zeigt die Autorin, wie publizistisches Wirken und wissenschaftliche Erkenntnissuche sich gegenseitig bedingen und anregen. Kröner begnügt sich nicht mit innerdeutschen Diskursen, sondern bezieht in ihrer gesamten Arbeit internationale Perspektiven ein und überführt sie in hiesige Debatten, so die Jurybegründung.

Seit 1999 wird der Preis durch die ADKV ausgelobt und seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement freier Kunstkritikerinnen und ­Kunstkritiker, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen.

Die Mitglieder der Jury 2022 waren: Prof. Dr. Stephan Berg (Intendant, Kunstmuseum Bonn), Olaf Nicolai (Künstler, Professor für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München), Dr. Noemi Smolik (Kunstkritikerin, Preisträgerin 2020), Prof. Dr. Kerstin Thomas (Professorin für Kunstgeschichte der Moderne, Institut für Kunstgeschichte, Universität Stuttgart)) und Dr. Kia Vahland (Kunstkritikerin und Redakteurin der Süddeutsche Zeitung).

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: Noemi Smolik (2020); Antje Stahl (2019); Radek Krolczyk (2018); Kito Nedo (2017); Jörg Scheller (2016); --> Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); --> Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); --> Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999).

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