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BMKÖS stockt Sonderförderung Ukraine-Hilfe auf und verlängert Tätigkeit des „Office Ukraine“

Seit Anfang März 2022 steht das „Office Ukraine - Shelter for Ukrainian Artists“ hilfesuchenden Personen aus dem kulturellen Umfeld der Ukraine sowohl online als auch vor Ort als Vermittlungs- oder Koordinationsstelle zur Verfügung.

Das „Office Ukraine“ dient als Plattform, die geflüchteten Künstler:innen aus der Ukraine mit Institutionen, Personen und Initiativen aus Österreich miteinander vernetzt und unterschiedliche Hilfeleistungen anbietet. Jetzt weitet das BMKÖS seine Unterstützungstätigkeit aus und erhöht das Sonder-Förderbudget von derzeit 300.000 Euro auf 500.000 Euro.

"Mit dem ‚Office Ukraine‘ haben wir für Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine einen sicheren Rahmen geschaffen, der Vernetzung und Hilfen ermöglicht. Flüchtenden Kunstschaffenden erhalten hier schnell und unbürokratisch Unterstützung“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, die die Ausweitung der Förderung im Rahmen eines Besuchs des Office im Museumsquartier Wien bekanntgab. Mehrere hundert Künstlerinnen und Künstler konnten aus dem Förderprogramm bisher unterstützt werden. Als Beispiele führt das Ministerium die Unterstützung eines Ukraine Artist in Residence Projekts für 4 ukrainische Künstler:innen für eine 3 monatige Artist Residence der Notaglerie in Wien an, oder die Vergabe eines Arbeitsstipendiums an die Künstlerin Kateryna Lysovenko der durch das Universalmuseum Joanneum in Graz auch eine Wohnung für sie und ihre zwei Kinder sowie ein Atelier zur Verfügung gestellt werden konnte.

Mehr Info zu den Hilfsprojekten unter --> www.artistshelp-ukraine.at

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Abbildung: STS Mayer mit den KünstlerInnen / Kuratorinnen (v.l.n.r.) Vladislava Korotiuk, Olha Duhota, Olena Maiorenko, Evgenia Pavlova, Foto: (c) HBF_Heinschink

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