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Sara Ghalandari erhält Vanessa Preger-McGillivray-Preis der Universität für angewandte Kunst Wien und der Stadt Wien

 

Die Universität für angewandte Kunst Wien vergibt gemeinsam mit der Stadt Wien seit Jänner 2021 den Vanessa Preger-McGillivray-Preis für eine Abschlussarbeit aus der Studienrichtung Bildende Kunst.

Die zweite Preisträgerin und Absolventin aus der Abteilung „Ortsbezogene Kunst“ Sara Ghalandari überzeugte die Jury durch ihre Arbeit mit dem Titel „Circle as Space“. „Mit ihrer außergewöhnlich schönen Installation gelang Sara Ghalandari eine abstrahierte ornamentale Übersetzung des Körpers und dessen fragile Verräumlichung. Die menschliche Gestalt wird in all ihren Brüchen thematisiert und reflektiert. Die im Raum inszenierten Skulpturen scheinen gesellschaftliche Zusammenhänge widerzuspiegeln. Die Diplomandin beweist einen sichtbar sensiblen Umgang mit den von ihr verwendeten Materialien unter Einbeziehung traditioneller Herstellungstechniken“, begründet die Diplomjury ihre Entscheidung.

Benannt wurde der Preis nach jener Studentin, die am 2. November 2020 bei einem Anschlag in der Wiener Innenstadt ermordet wurde. Vanessa Preger-McGillivray hatte im Herbst 2020 ihr Studium der Bildenden Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien begonnen. Der Preis soll an die Namensgeberin erinnern, das Potenzial eines Kunststudiums vergegenwärtigen, Impulse geben und die Hoffnungen und Perspektiven von Studierenden auf ein künstlerisch erfülltes Leben widerspiegeln.

Mit 3000 Euro dotiert, wird dieser Preis jeweils zu Ende des Wintersemesters ausgelobt. Auf Vorschlag der Diplomjury der Studienrichtung Bildende Kunst wählen das Rektorat der Angewandten und eine Vertretung aus der Kulturabteilung der Stadt Wien die Preisträgerin oder den Preisträger auf Basis der vorgelegten künstlerischen Abschlussarbeit aus.

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Abbildung: Sara Ghalandari, Circle as space, Ausstellungsansicht, Bild: Jorit Aust

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