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Mehr Vermittlung als Verkauf – die viennacontemporary zieht in die Alte Post

Nach dem Abgang von Johanna Chromik als künstlerischer Leiterin im Jahr 2020 (-->das artmagazine berichtete) war es eine Zeit lang recht still um die viennacontemporary geworden. Nun meldet sich die Kunstmesse mit neuem Ort und neuem Konzept zurück.

Die Alte Post, ein in Renovierung befindlicher Gebäudekomplex im Zentrum Wiens, der in den vergangenen Jahren als Austragungsort diverser Events (u.a. 2016 die Parallel Vienna) und auch für Künstlerateliers genutzt wurde, wird vom 2. bis 5. September zur Veranstaltungszentrale. Dort wird Boris Ondreička eine Ausstellung unter Einbeziehung von Galerien kuratieren, die ihren Schwerpunkt wie schon bei früheren Ausgaben der viennacontemporary auf den Austausch zwischen Ost- und Westeuropa haben wird. Dazu gibt es das bewährte Format der ZONE1, das Künstler:innen unter 40 Jahren in einer Istallation aus Frachtcontainern im Innenhof der alten Post zeigen wird. Kuratiert wird diese Sektion von Franziska Sophie Wildförster, der Mitbegründerin des Kevin Space.

Im Rahmen einer Kooperation mit Curated by, dem Galerienfestival das am 4. September startet, weiteren Galerien in Wien und dem künstlerischen Non Profit Projekt Haus Wien soll es zusätzliche Events und Ausstellungen verteilt in der Stadt geben. Für Boris Ondreička soll die „Contemporary Vienna 2021“ den Übergang zu einem neuen, offeneren Messekonzept präsentieren, das den Fokus auf die Vermittlung künstlerischer Positionen legt.
Das detaillierte Programm wird noch bekanntgegeben.

viennacontemporary.at

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Abbildung: Alte Post, 2021. Photo: kunst-dokumentation.com

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