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(Markt)Objekt der Woche: Klimt für 2 Euro und 10 Cents

Als Österreichische Post AG im Marmorsaal des Oberen Belvedere Ende vergangener Woche die aufwändig gedruckte Sondermarke mit einem berühmten Gemälde Gustav Klimts (1862-1918) präsentierte, fand dies ohne den originalen Ehrengast statt; "Judith I" aus dem Jahre 1901 weilt derzeit außer Haus in Japan. Die Marke gilt als Auftakt zur Reihe "Berühmte Gemälde aus österreichischen Sammlungen". Zum Nennwert von 2,10 Euro sind 500.000 Exemplare erhältlich - exklusive der 30.000 weltweit von Philatelisten vorbestellten. Klebt man die Marke auf einen Brief, hat man gleichzeitig den Tarif für die Zusatzleistung "Einschreiben" entrichtet. Die Judith-I-Marke wurde im "Kombinationsdruck" gefertigt, einem Verfahren, das der Generaldirektor der Österreichischen Post AG Anton Wais als Königsdisziplin des Briefmarkendrucks bezeichnet. Über das hochwertige Produkt freut sich Gerbert Frodl nicht weniger, Anlass ist ja das 100-jährige Bestandsjubiläum der Österreichischen Galerie und Klimt-Bilder fungieren international als "Botschafter" und sind für das Haus in ihrer Verwertung eine der wohl wichtigsten Einnahmequellen.

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