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Leopold behält im Streit um Egger-Lienz Recht

Wie das Museum Leopold am 26. September via Presseaussendung wissen ließ, behielt in einem durch drei Instanzen geführten Gerichtsverfahren Recht. Im Jahr 2000 hatte Vera Gara, eine in Kanada lebende Anspruchswerberin, gegen die Leopold Museum-Privatstiftung Klage auf Herausgabe eines Bildes von Egger-Lienz mit dem Titel "Der Sensendengler" erhoben. Dieses ehemals im Besitz ihres Vaters befindliche Bild war von den Nationalsozialisten enteignet worden und sollte mit jenem in der Sammlung Leopold identisch sein. Rudolf Leopold hatte stets betont, dieses Werk im Jahre 1963 von einem niederösterreichischen Kunsthändler erworben zu haben. Allerdings war es der Klägerin nicht gelungen, die Identität des von ihr beanspruchten Bildes mit dem in der Stiftung befindlichen Gemälde zu beweisen. Zwei beigezogene Sachverständige bestätigten, dass Egger-Lienz mehrere Versionen dieses Sujets gemalt hat und überdies die sonstigen Umstände des Falles eine Eigentümerschaft des Vorfahren der Klägerin höchst unwahrscheinlich erscheinen lassen.

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