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Wiener Werkstätte Postkarten - Sammlung Dott. R. Mazzalai: Wiener Werkstätte heiter bis ironisch

Rudolf Kalvachs (1883–1932) Entwürfen fallen auf in dem vielfältigen Konvolut der rund 1000 Postkarten der Wiener Werkstätte, die in den Jahren zwischen 1908 und 1915 entstanden sind. In den Grundfarben gehalten und auf eine klare Linienführung beschränkt, lenkt bei ihm nichts von den heiter bis ironischen, mitunter zynischen Inhalten ab. Die Postkarten des zwischen Wien und Triest pendelnden Künstlers, dessen Arbeiten während des Studiums den jungen Oskar Kokoschka inspirierten, sind gefragt, doch wie es scheint, wurden sie bei Erscheinen eher gesammelt, denn versandt. Umso wertvoller sind nun die beiden gelaufenen Exemplare, die im auf Postkarten spezialisierten Auktionshaus Markus Weissenböck aus der Sammlung Dottore Renato Mazzalai zum Aufruf gelangen. Die eine Karte um 1910, WW 108, Los 563) zeigt ein höchst unterschiedliches Paar, das Stolzierend dann doch zu einer wundersamen Einheit verschmilzt, das andere Exemplar (1912, WW 106, Los 568) hingegen führt Raum füllend vor, das eine Mutter trotz allen Geschicks nur drei ihrer vier Kinder gleichzeitig zu tragen vermag. Während die beiden Karten jeweils auf 1000 Euro geschätzt werden, ist „Mutterglück“ (WW 99, Los 560) das fabelhafte Wesen, an dessen vier Brüsten sich die Brut stärkt, mit 600 Euro weitaus niedriger geschätzt.

Auktion Salzburg, 28. April 2018, Beginn 11.00 Uhr

Wiener Werkstätte Postkarten - Sammlung Dott. R. Mazzalai
28.04.2018 11:00

Auktionshaus Markus Weissenböck
5020 Salzburg, Wolf-Dietrich-Straße 6a
Tel: +43 662 88 25 31
Email: office@wiener-werkstaette-postkarten.com
http://www.wiener-werkstaette-postkarten.com


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