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Die Fondation Beyeler macht sich mit Peter Zumthor fit für das 21. Jahrhundert.

„Ein Museum des 21. Jahrhunderts ist nicht mehr nur ein Ort für Objekte, sondern auch für Menschen. Es ist ein sozialer Raum, in dem alleine oder gemeinsam mit anderen Erfahrungen gemacht werden können. Menschen kommen ins Museum, um sich zu bilden, zu unterhalten, zu erholen, sich zu treffen und auszutauschen.“

Nach diesem Motto hat die Fondation Beyeler den Schweizer Architekten Peter Zumthor beauftragt, einen Erweiterungsbau für ein Grundstück zu entwickeln, das an die Fondation anschließt und neben Ausstellungsflächen auch einen öffentlichen Park bieten soll.

Der Entwurf von Peter Zumthor verteilt die verschiedenen Funktionen auf drei kleinteilige Gebäude und schlägt damit ein Projekt vor, dass sich dem Dorfcharakter Riehens anpasst und sich harmonisch in die umliegende Natur integriert. Geplant sind ein schlichtes Servicegebäude für Administration und Anlieferung, ein ebenerdiger, transparenter Pavillon für Veranstaltungen sowie ein Haus für Kunst. Gemeinsam schaffen sie eine kluge Verbindung zwischen beiden Parks, die im frühen 19. Jahrhundert vom selben Landschaftsarchitekten, Jean-François Caillat, entworfen worden sind.

Der Erweiterungsbau (Erwerb von Land und Liegenschaften, Finanzierung des Neubaus sowie Betrieb und Unterhalt für die ersten zehn Jahre) wird privat finanziert. Insgesamt werden die Kosten für Bau und Inbetriebnahme des Projekts auf CHF 100 Mio. beziffert.
Das Projekt von Atelier Peter Zumthor wird mit Plänen, Modellen und Visualisierungen im Souterrain der Fondation Beyeler von Freitag, 5. Mai, bis Sonntag, 7. Mai, präsentiert.

Peter Zumthor Träger des Pritzker-Preises, des Praemium Imperiale und vieler weiterer Auszeichnungen wurde 1943 in Basel geboren. Peter Zumthor absolvierte eine Ausbildung als Möbelschreiner in der Werkstatt seines Vaters sowie als Gestalter und Architekt an der Kunstgewerbeschule Basel und am Pratt Institute, New York. 1978 gründete er das eigene Architekturbüro in Haldenstein, Graubünden. Von 1996 bis 2008 war er Professor an der Accademia di architettura, Università della Svizzera italiana in Mendrisio.

www.fondationbeyeler.ch

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