Tamuna Sirbiladze 1971 – 2016

03.03.16

Es war die große Geste, gepaart mit einer verdichteten Malweise, die für die meist großformatigen Leinwände der in Georgien geborenen Tamuna Sirbiladze typisch waren. Sie erwies der Kunstgeschichte in Form der Aktionisten Nitsch und Mühl, die sie in ihrer Studienzeit in Wien kennenlernte, genauso Reverenz, wie sie eigenständige Settings für die Inszenierung ihrer Malerei im Galerieraum entwickelte. Unabhängigkeit und ein hohes Maß an Subjektivität in der Entwicklung ihrer Bilder blieben ihr immer wichtig, besonders als Ehefrau von Franz West, neben dem sie eigenständig ihre Karriere verfolgte. Zuletzt war sie im Oktober/November 2015 in der James Fuentes Gallery und der Half Gallery, beide New York mit einer Einzelausstellung vertreten, in Wien mit einer Einzelausstellung im Kunstbuero, und der Charim Galerie (siehe die artmagazine Kritik) und sie war Teil der von Ugo Rondinone kuratierten Ausstellung „Artists and Poets“ in der Secession.

Nach den Angaben ihrer Galerie ist Tamuna Sirbiladze am 2. März einer Krebserkrankung erlegen.

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