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Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst geht an Anita Leisz

In einer Covid-bedingten kleinen Feier wurden heute, 30. Oktober die Landeskulturpreise des Bundeslandes Steiermark verliehen.
Für die Bildende Kunst wurde dabei die 1973 in Leoben geborene Künstlerin Anita Leisz ausgezeichnet.

Aus der Begründung der Jury:
Anita Leisz‘ Malereien, Skulpturen und Installationen sind durch ihre Ambivalenz als Werke zwischen Industrieproduktion und individueller Fertigung charakterisiert. Baumaterialien wie z.B. verschiedene Formen von Faserplatten, Metalle oder Bleche werden präzise und aufwändig bearbeitet und in Bezug zu Räumen und Betrachterinnen gebracht. Ästhetisch der Minimal Art, aber auch der gegenstandslosen Malerei nahe stehend, zeigt die Künstlerin punktgenaue und unmittelbare Setzungen. Kratzer und Schrammen in der Oberfläche sind malerische Eingriffe, die die Wahrnehmung herausfordern. Die Kunst von Anita Leisz ist sensibel wie kraftvoll, körperlich wie illusionistisch – stets aktuell, doch kein Mainstream. Der subtile Umgang mit Material und Form ergänzt sich durch das konsequente Denken und Wissen um Gegenwart.

Im vergangenen Jahr war die Künstlerin mit dem Kapsch Contemporary Art Prize ausgezeichnet worden. Hier unsere Review zur damit verbundenen Ausstellung im mumok: --> www.artmagazine.cc/content105854.html

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Abbildung: Anita Leisz mit Kulturlandesrat Christopher Drexler, Foto: Sebastian Reiser

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