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Erste Museumsöffnungen in Österreich ab Mitte Mai

Staatssekretäring Ulrike Lunacek und Bundesminister Werner Kogler präsentierten heute im Rahmen einer Pressekonferenz erste Maßnahmen zur Lockerung des aktuellen Shutdowns im Kunst- und Kulturbereich. Institutionen in denen Kunst und Kultur präsentiert und vermittelt wird, also Museen, Kunstvereine, Offspaces, Bibliotheken (mit Ausnahme von Lesesälen) und Archive sollen ab Mite Mai wieder zugänglich sein. Analog zu den bereits seit dieser Woche wieder geöffneten Galerien gilt auch in den Ausstellungsinstitutionen dass 20m2 pro Besucher*in als Abstand zur Verfügung stehen muss, dass ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird und dass Mund- und Nasenschutz getragen wird.

Mit den Bundesmuseen hat sich die Staatssekretärin übrigens darüber geeinigt dass diese erst mit Ende Juli wieder geöffnet sein sollen. Dies vor allem deshalb, weil einzelne Museen in der Zwischenzeit Sanierungs- und Adaptierungsarbeiten begonnen hätten, so Lunacek.
Lockerungen wird es auch für Veranstaltungen im Freien geben, z.B. Freiluftkinos im Sommer, allerdings auch immer mit der Voraussetzung der Möglichkeit des Abstandhaltens. Großveranstaltungen wie das Donauinselfest in Wien oder Stadtfeste bleiben aber weiterhin untersagt. Ob die Salzburger Festspiele ihr 100-Jähriges Jubiläum dieses Jahr wirklich begehen können, ist noch nicht endgültig entschieden.

Lunacek betonte auch, dass an neuen Hilfspaketen für die Kunst- und Kulturszene gearbeitet werde. Aus dem neuen, mit fünf Millionen Euro dotierten Unterstützungsfonds des Künstler- Sozialversicherungsfonds wurden bisher 350,500 Euro ausgezahlt. Bisher wurde 473 von 2.243 Anträgen positiv erledigt, da ist also noch Luft nach oben.

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Abbildung: John Akomfrah, Vertigo Sea, 2015, Ausstellungsansicht Secession 2020, Foto: Iris Ranzinger

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