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Marta-Preis der Wemhöner Stiftung 2020 geht an Brigitte Waldach

Die Berliner Künstlerin Brigitte Waldach erhält den Marta-Preis der Wemhöner Stif­tung 2020.
Als vierte Gewinnerin des mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Marta-Preises der Wemhöner Stiftung wird Brigitte Waldach ein neues Werk für die Sammlung Marta entwickeln, das erstmals im Rahmen einer Einzelausstellung ab dem 20. September 2020 im Museum präsentiert wird.

Brigitte Waldach (geb. 1966 in Berlin) studierte zunächst Kunstpädagogik, Kunstwissenschaften und Germanistik, bevor sie sich der Freien Kunst zuwandte. Ihr Studium an der Hochschule der Künste Berlin schloss sie 2000 als Meisterschülerin von Georg Baselitz ab. Aus der Zeichnung heraus hat Waldach eine ebenso poetische wie raumgreifende Praxis entwickelt. In Textwolken, Raumzeichnungen und Klanginstallationen ergründet sie geistesgeschichtliche und literarische Zusammenhänge. Immer wieder setzt sie sich dabei intensiv mit der deutschen Geschichte auseinander, von der Judenverfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus bis hin zum Mythos der Roten Armee Fraktion (RAF) der 70er Jahre, aber auch jüngst mit den „Goldberg-Variationen“ von J. S. Bach.

Der Marta-Preis der Wemhöner Stiftung sieht in zweijährigem Rhythmus die Beauftragung eines hochrangigen künstlerischen Werks für die Sammlung Marta vor. Dieses soll mit Blick auf den Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkt des Museums – die lebendige Auseinandersetzung internationaler Gegenwartskunst mit Berührungspunkten zu Design und Architektur – vor Ort entwickelt werden. Mit insgesamt 25.000 €, die sich aus 10.000 € Preisgeld, 13.000 € Budget für eine Neuproduktion und 2.000 € Begleitkosten zusammensetzen, sowie einer ehrenden Ein­zel­präsentation im Museum Marta Herford mit begleitendem Katalog, zählt er zu den wenigen hochdotierten Preisen für zeitgenössische Kunst in Deutschland.

-->marta-herford.de

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Abbildung: Brigitte Waldach, © Mart Engelen, 2017

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