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Katharina Brandl ist neue künstlerische Leiterin des Kunstraum Niederoesterreich ab 2019

Eine Auswahljury bestellte die Kuratorin und Wissenschaftlerin Katharina Brandl zur neuen künstlerischen Leitung des Kunstraum Niederoesterreich. Brandl folgt der bisherigen künstlerischen Leiterin Christiane Krejs nach, die im Jänner 2019 nach 13 erfolgreichen und intensiven Jahren in den Ruhestand tritt.


Brandl greift in ihrer Arbeit brisante Themen unserer heutigen Gesellschaft auf und profilierte sich sowohl im Rahmen von künstlerischen als auch wissenschaftlichen Projekten. Zuletzt kuratierte sie für den Kunstraum Niederoesterreich gemeinsam mit Daniela Brugger die erfolgreiche Ausstellung „Magic Circle“, eine Schau zur Figur der Hexe und dem gegenwärtigen, feministischen Interesse daran. Die Ernennung Katharina Brandls erfolgt für den Zeitraum von 2019 bis 2021.


"Interessant an der Positionierung des Kunstraum Niederoesterreich ist für mich sein Bekenntnis zur Zeitgenossenschaft. Für mich bedeutet dies insbesondere zu überlegen: In welcher Zeit leben wir eigentlich? Was bedeutet es, wenn wir davon sprechen, in einer algorithmisierten Gegenwart zu leben?", so Katharina Brandl in einem ersten Statement anlässlich ihrer Bestellung.


Katharina Brandl, geboren 1986, hat an der Universität Wien Politikwissenschaft und Kunstgeschichte sowie an der Akademie der bildenden Künste Wien Critical Studies studiert. Nach mehreren Jahren im Bereich der Forschungsförderung, war sie als Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kulturbereich tätig, unter anderem beim österreichischen Beitrag zur Architekturbiennale in Venedig 2014. Gemeinsam mit Therese Kaiser initiierte sie 2013 das mittlerweile größte Frauennetzwerk Österreichs, Sorority, dessen Ko-Obfrau sie bis Anfang 2017 war. Sie gründete, ebenso mit Therese Kaiser, die Festivals Business Riot (seit 2015) und Rrriot (seit 2018). Katharina Brandl lebt seit 2016 in Basel, wo sie zuerst an der Universität Basel als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Stipendiatin bei eikones – Zentrum für die Theorie und Geschichte des Bildes tätig war und momentan als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunsttheorie des Kunsthistorischen Seminars mit Schwerpunkt auf digitale Kunst, feministische Kunstgeschichten und Performance als Medium der bildenden Kunst unterrichtet und forscht.


--> www.kunstraum.net


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Abbildung: Katharina Brandl 09/18 © Roman Seifert

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