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Dr. Sabine Schormann übernimmt documenta-Geschäftsführung

Nach den Millionenverlusten der documenta 14, die zum Rücktritt der Geschäftsführerin Annette Kulenkampff führten, hat die Stadt Kassel nun die Nachfolgerin präsentiert: Dr. Sabine Schormann, derzeit zuständig für zwei große Kulturstiftungen in Norddeutschland, wird als Generaldirektorin die Schlüsselposition der Geschäftsführung besetzen. Die Verträge wurden am 24. April unterzeichnet. Schormann wird ihre neue Position im Herbst dieses Jahres antreten. In der Zwischenzeit wird Interims-Geschäftsführer Wolfgang Orthmayr die Gesellschaft managen.


Sabine Schormann tritt die Leitung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH nach zuletzt 18 Jahren Erfahrung in der Doppelfunktion als Stiftungsdirektorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung in Hannover an. Frau Dr. Schormann entwickelte und profilierte beide Stiftungen zu ihrer heutigen Bedeutung. Mit einer Fördersumme von jährlich ca. fünf Millionen Euro stärken die beiden Stiftungen das Kulturangebot des Landes Niedersachsen, insbesondere in den Bereichen Bildende Kunst, Museen, Musik, Literatur, Denkmalpflege und historische Wissenschaften.


Zuvor etablierte Sabine Schormann den bundesweiten Tag des offenen Denkmals für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Von 1996 bis 2000 hatte sie die Ausstellungsleitung für "Planet of Visions" und "Das 21. Jahrhundert" im Themenpark der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover inne.


„Ich verstehe meine Rolle als 'Ermöglicherin', das heißt, ich möchte der Kunst mit der documenta weiterhin größtmögliche Entfaltung und öffentliche Wahrnehmung zusichern, ohne dabei selbst künstlerisch einzugreifen“, formulierte Schormann in einem ersten Statement zu ihrer Bestellung.


Die 15. documenta wird vom 18. Juni bis 25. September stattfinden


--> www.documenta.de


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Abbildung: Dr. Sabine Schormann, Foto: Pia Malmus

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