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Michael Kunze erhält den Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift

Zum elften Mal wird auf der art KARLSRUHE – Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst – der Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift vergeben.


Michael Kunze versteht sich – wie der Namensgeber des von der Hamburger Hans Platschek Stiftung vergebenen Preises – als Maler und als Literat. Ausgewählt wurde Kunze von Gregor Jansen, dem Direktor der Kunsthalle in Düsseldorf. Zugleich werden während der Art Karlsruhe (22. bis 25. Februar 2018) Bilder von Hans Platschek, der im Jahr 2000 starb, und von Michael Kunze in einer Gegenüberstellung gezeigt.


Über Michael Kunze
Womöglich waren die Voraussetzungen besonders günstig, dass Michael Kunze, Jahrgang 1960, zur Malerei fand. In seinem Elternhaus ging es stets um Kultur. Der Vater als Musikwissenschaftler, die Mutter als Archäologin – da wurde musiziert und angeregt diskutiert. Gleichwohl mochte sich zunächst kein besonderes Interesse bilden, einen speziellen Berufswunsch zu realisieren. Am ehesten vielleicht Hypnotiseur, so hat der in Berlin lebende Künstler, der in den Achtzigern in München studierte, einmal in einem Interview gesagt.


Mitten im Thema: In den gemalten Architekturen, in den oft düster anmutenden Bildern, scheinen sich übersinnliche Kräfte zu formieren und wieder aufzulösen. Erzählungen existentieller Art, ohne sich im Detail zu verlieren. Michael Kunze ist mehr ein Stimmungsmaler. Einer, der weiß, dass die klassische Malerei im digitalen Zeitalter auch der Entschleunigung dient und behilflich ist, wieder genauer hinzusehen, nachzudenken und vorauszuschauen.


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Abbildung: Michael Kunze

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