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Wolfgang-Hahn-Preis 2018 geht an Haegue Yang

2018 zeichnet die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig die Künstlerin Haegue Yang mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Seit 1994 wird der Preis jährlich für ein konsequent und substantiell weiterentwickeltes, in internationalen Expertenkreisen anerkanntes Oeuvre verliehen.


Die Preisverleihung findet im Rahmen der Art Cologne am 17. April 2018 statt. Der Preis, der mit 100.000 Euro dotiert ist, sieht den Erwerb eines Werks oder einer Werkgruppe der Künstlerin für die Sammlung des Museum Ludwig vor. Zudem wird eine Ausstellung realisiert und eine Publikation erscheinen.


Haegue Yang wurde 1971 in Seoul, Südkorea, geboren. Sie schloss 1994 den Bachelor of Fine Arts an der Seoul National University ab und kam im selben Jahr nach Deutschland, um ihr Studium an der Städelschule in Frankfurt am Main in der Klasse von Georg Herold fortzusetzen, das sie 1999 als Meisterschülerin beendete. Ab dem Wintersemester 2017/18 ist Yang selbst als Professorin an der Städelschule tätig.
Als Tochter einer Schriftstellerin und eines Journalisten wuchs Haegue Yang in der sogenannten Ära der Demokratisierung Südkoreas auf, als Teil einer Generation, die erstmals unter einer demokratischen Regierung studieren konnte.
Ihre letzten institutionellen Einzelausstellungen fanden u.a. in folgenden Institutionen statt: Centre Pompidou, Paris (2016), Hamburger Kunsthalle (2016), Ullens Center for Contemporary Art, Peking(2015), Leeum, Samsung Museum of Art, Seoul (2015), Bonner Kunstverein (2014), Institute of Contemporary Art, Boston (2013), Kunsthaus Bregenz (2011), New Museum, New York (2010), Westfälisches Landesmuseum, Münster (2005).
In den letzten zehn Jahren war sie in zahlreichen wichtigen Gruppenausstellungen vertreten, u.a. im Museum of Modern and Contemporary Art in Straßburg (2016), auf der Montreal Biennale (2016), im Museum of Modern Art und Guggenheim Museum, beide New York, (2015), auf der dOCUMENTA (13) (2012), der Biennale in Venedig (2009) und im Seoul Metropolitan Museum of Arts (2004). In Deutschland hatte Yang ihre erste institutionelle Einzelausstellung im Jahr 2004 im Hessischen Landesmuseum unter dem Titel Kasse, Shop, Kino und Weiteres. Frühe Ausstellungen fanden u.a. in der Galerie Kolster in Frankfurt sowie der Galerie Barbara Wien in Berlin statt. Spätestens mit ihrer Beteiligung an der 53. Biennale in Venedig (2009) wurde Haegue Yang international bekannt. Sie vertrat Südkorea mit ihrer Installation Condensation und war parallel dazu an der großen thematischen Schau Fare Mondi im Arsenale beteiligt.
2007 wurde Yang der Baloise Kunst-Preis und 2001 der Maria Sibylla Merian-Preis des Landes Hessen verliehen.


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Abbildung: © Courtesy die Künstlerin, Foto: Studio Haegue Yang

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